Robert Lewandowski

Deutschland machte Lewandowski zur Legende, doch eine Bundesliga-Rückkehr war nie eine Option

Robert Lewandowski prägte zwölf Jahre lang Borussia Dortmund und Bayern München. Als seine Zeit beim FC Barcelona endete, schloss sein Umfeld eine Rückkehr nach Deutschland dennoch sofort aus, während Hansi…

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Robert Lewandowskis Weg zum Weltstar führte über die Bundesliga. Bei Borussia Dortmund entwickelte er sich unter Jürgen Klopp zu einem internationalen Topstürmer, bevor er mit Bayern München nahezu jeden bedeutenden nationalen Rekord angriff.

Als der Vertrag des Polen beim FC Barcelona im Sommer 2026 endete, hätte eine Rückkehr nach Deutschland deshalb wie ein logischer Abschluss seiner europäischen Karriere wirken können. Nach Angaben seines Beraters Pini Zahavi wurde diese Möglichkeit jedoch nie ernsthaft diskutiert.

Deutschland war ausgeschlossen, ebenso wie England und Frankreich. Lewandowski musste sich stattdessen zwischen einem Verbleib in Barcelona, einem Wechsel in die Golfregion und einem neuen Leben in den USA entscheiden.

Deutschland spielte in den Gesprächen keine Rolle

Wie Zahavi in einem Interview mit WP SportoweFakty erklärte, wollte Lewandowski innerhalb Spaniens ausschließlich für Barcelona spielen. Eine Rückkehr nach Deutschland gehörte nicht zu den Optionen.

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Das war keine Folge eines fehlenden Marktes. Lewandowskis Name besitzt bei Dortmund und Bayern bis heute enormes Gewicht, und seine Leistungen haben ihn dauerhaft in der Geschichte der Bundesliga verankert.

Für Bayern erzielte er in der Saison 2020/21 insgesamt 41 Ligatore und übertraf damit Gerd Müllers lange unantastbar wirkenden Rekord. Insgesamt wurde er siebenmal Torschützenkönig der Bundesliga.

Dennoch betrachtete Lewandowski seine Zeit in Deutschland offenbar als abgeschlossen. Die entscheidende europäische Frage war nicht Dortmund, München oder ein anderer Bundesligist, sondern ausschließlich Barcelona.

Flick konnte keinen Stammplatz versprechen

Ausgerechnet Hansi Flick spielte bei der Entscheidung über Lewandowskis Zukunft eine zentrale Rolle. Beide hatten bei Bayern eine historisch erfolgreiche Zeit erlebt und 2020 gemeinsam die Champions League gewonnen.

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Beim FC Barcelona musste Flick jedoch die Zukunft des gesamten Kaders berücksichtigen. Gemeinsam mit Sportdirektor Deco konnte er Lewandowski keinen festen Platz in der Startelf garantieren.

Für den Stürmer war genau das entscheidend. Nach Darstellung Zahavis war die sportliche Rolle sogar wichtiger als das Gehalt, weil Lewandowski weiterhin spielen und die Mannschaft prägen wollte.

Joan Laporta hätte den Polen persönlich gerne für eine weitere Saison behalten. Der Präsident griff jedoch nicht in die sportlichen Entscheidungen von Flick und Deco ein, deren Planung eine kleinere Rolle für den erfahrenen Angreifer vorsah.

Er ließ 200 Millionen Euro liegen

Bereits im Januar 2026 hatte Lewandowski eine finanziell außergewöhnliche Alternative. Ein Klub aus Saudi-Arabien bot ihm nach Angaben seines Beraters einen Vertrag über zwei Jahre und 100 Millionen Euro pro Saison.

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Der Pole lehnte die insgesamt 200 Millionen Euro ab, weil er weiterhin für Barcelona spielen wollte. Er nahm damit bewusst das Risiko in Kauf, dass die Offerte im Sommer nicht mehr verfügbar sein würde.

Genau das geschah. Die saudischen Klubs veränderten laut Zahavi ihre Ausgabenstrategie, während weitere politische und wirtschaftliche Entwicklungen die Verhandlungen in der Golfregion erschwerten.

Lewandowski hatte damit auf einen Verbleib in Barcelona gesetzt und die größte Offerte verloren. Als Flick und Deco ihm keinen Stammplatz zusichern konnten, musste er einen völlig neuen Weg wählen.

Chicago bot ihm die Hauptrolle

Chicago Fire beschäftigte sich bereits ein Jahr vor dem Transfer mit Lewandowski. Trainer Gregg Berhalter reiste im Dezember nach Spanien, um dem Stürmer das sportliche Projekt persönlich vorzustellen.

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Die Hartnäckigkeit der Amerikaner beeindruckte Zahavi. Er beschrieb Chicago als den Klub, der stärker als jeder andere um Lewandowski gekämpft habe.

In seiner offiziellen Transfermeldung bestätigte Chicago einen Vertrag bis zum Ende der MLS-Saison 2027/28. Lewandowski wurde als Designated Player verpflichtet und soll den Verein sportlich sowie international auf eine neue Ebene führen. e erhielt der Pole den zweithöchsten Vertrag der Liga hinter Lionel Messi. Noch wichtiger war jedoch, dass Chicago ihn nicht als Ergänzung, sondern als zentrale Figur eines langfristigen Projekts betrachtete.

Die Bundesliga-Karriere bleibt abgeschlossen

Lewandowski verließ Deutschland 2022, nachdem er mit Dortmund und Bayern insgesamt zehn Meisterschaften gewonnen hatte. Seine 41 Tore in einer Bundesligasaison und seine jahrelange Dominanz werden vermutlich noch lange Teil der deutschen Fußballgeschichte bleiben.

Eine emotionale Rückkehr hätte deshalb enorme Aufmerksamkeit erzeugt. Nach Zahavis Darstellung entsprach sie aber weder den sportlichen noch den persönlichen Vorstellungen des Spielers.

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Der letzte große Wechsel seiner Karriere führte nicht zurück nach Dortmund oder München. Er führte nach Chicago, wo bereits Bastian Schweinsteiger ein spätes Kapitel seiner Laufbahn verbracht hatte.

Deutschland machte Lewandowski zum Weltstar. Doch als seine europäische Karriere endete, hatte er diesen Abschnitt längst abgeschlossen.


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