Florentino Perez

Florentino Pérez drängt auf José Mourinhos Rückkehr inmitten einer schwierigen Saison für Real Madrid

Real Madrid beschleunigt Gespräche mit José Mourinho, da Florentino Pérez inmitten einer schwierigen Saison persönlich auf dessen Rückkehr drängt.

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Real Madrid wird die Gespräche mit José Mourinho nächste Woche beschleunigen, da Vereinspräsident Florentino Pérez persönlich die Suche nach einem neuen Trainer nach einer herausfordernden Saison vorantreibt. Obwohl Mourinho öffentlich jeglichen direkten Kontakt dementiert hat, hat sein Berater, Jorge Mendes, laut GMS bereits positive Gespräche mit Pérez geführt.

Weitere Treffen zwischen Mendes und Pérez sollen Berichten zufolge nach dem mit Spannung erwarteten El Clásico am Sonntag stattfinden. Mourinho, derzeit Trainer von Benfica, gilt als Pérez‘ erste Wahl für die Position, wobei der 63-jährige portugiesische Coach eine Shortlist anführt, die auch Mauricio Pochettino, Jürgen Klopp und Massimiliano Allegri umfasst, von denen keiner bisher formellen Kontakt von Real Madrid erhalten hat.

Mourinhos öffentliche Haltung und Vertragssituation

Mourinho hat öffentlich betont, dass er keinen Kontakt zu Real Madrid hatte und versichert, dass sein Fokus bis zum Saisonende ausschließlich auf Benfica liegt. „Ich hatte keinerlei Kontakt, weder mit dem Präsidenten noch mit wichtigen Personen in der Struktur“, erklärte Mourinho. „Und aus eigener Entscheidung, einer Entscheidung ähnlich anderen, die ich im Laufe meiner Karriere getroffen habe, besonders jetzt, in den letzten Phasen der Saison, spreche ich mit niemandem.“

Er präzisierte seine Position weiter und fügte hinzu: „Ich hatte keinen Kontakt zu Real Madrid, hatte ich nicht, und bis zum letzten Ligaspiel gegen Estoril werde ich auch keinen haben. Danach gibt es ein einwöchiges Zeitfenster, in dem ich die Freiheit haben werde, mit wem auch immer ich sprechen sollte, zu sprechen, aber all die Geschichten, die aufgetaucht sind, Forderungen, Treffen, das ist alles Spekulation.“

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Mourinhos aktueller Vertrag mit Benfica läuft bis 2027 und beinhaltet eine Ausstiegsklausel von 3 Millionen Euro. Obwohl Benfica ihn gerne behalten würde und zuvor seinen Abgang zur portugiesischen Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 erwartet hatte, soll der Verein Berichten zufolge einen Nachfolgeplan haben. Quellen in Portugal deuten darauf hin, dass Fulham-Trainer Marco Silva ein Kandidat ist, der als Ersatz für Mourinho in Betracht gezogen wird, sollte dieser nach Madrid wechseln, obwohl Fulham Silva ein Dreijahres-Vertragsverlängerungsangebot unterbreitet hat.

Real Madrids Saison der Schwierigkeiten

Die Dringlichkeit von Real Madrid, einen neuen Trainer zu ernennen, rührt von einer schwierigen Saison her. Der Verein entließ Xabi Alonso früher in der Saison und hat derzeit Álvaro Arbeloa als Verantwortlichen. Sie werden den LaLiga-Titel an den Rivalen Barcelona verlieren und wurden im Viertelfinale der Champions League von Bayern ausgeschaltet. Während die Einigung über persönliche Bedingungen mit Mourinho voraussichtlich kein Hindernis darstellen wird, wird die Abstimmung der Transferpläne ein Schlüsselaspekt jeder potenziellen Vereinbarung sein.

Quellen: www.givemesport.com

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