George Russell

Mercedes‘ Entscheidung zur Strafe in Monaco kostet George Russell Punkte

Mercedes‘ Fehlentscheidung bei einer Strafe in Monaco kostete George Russell wichtige Punkte, da die Sportkommissare eine andere Auffassung vertraten.

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Russell hatte die Strafe erhalten, weil er die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse während seines ersten Boxenstopps um lediglich 0,1 km/h überschritten hatte. Was folgte, war eine Abfolge von Verwirrung an der Boxenmauer, wobei Mercedes der Ansicht war, die Strafe sei bei einem späteren Stopp effektiv verbüßt worden, während die Sportkommissare eine andere Auffassung vertraten.

Eine verpasste Gelegenheit unter Safety Car

Die Gelegenheit bot sich in Runde 60, nachdem Lance Stroll verunfallt war und ein Safety Car ausgelöst hatte. Russell legte einen ungeplanten zweiten Stopp ein, wobei er langsam an der Mercedes-Box ankam, während das Team noch das Auto seines Teamkollegen wartete.

Obwohl Russell länger als fünf Sekunden stand, wechselte die Crew seine Reifen, ohne das Strafverfahren eindeutig zu befolgen. Mercedes schien später zu glauben, dass die Verzögerung ausreichte, um als Verbüßung der Strafe zu gelten.

Diese Auslegung sollte sich als entscheidend erweisen.

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Russell hinterfragt die Entscheidung

Im Verlauf des Rennens fragte Russell wiederholt nach, ob die Strafe verbüßt worden sei. Funkmeldungen zwischen ihm und Renningenieur Marcus Dudley wurden zunehmend unsicher, wobei Teamchef Toto Wolff schließlich eingriff und Russell sagte: „George, lass uns danach darüber sprechen.“

Als in Runde 66 ein zweites Safety Car eingesetzt wurde, nach Charles Leclercs Unfall in Anthony Noghes, schlug Russell eine unkomplizierte Lösung vor. Pierre Gasly, der hinter ihm fuhr, lag mehr als 10 Sekunden zurück, was bedeutete, dass Russell die Fünf-Sekunden-Strafe hätte verbüßen können, ohne eine Position zu verlieren.

Mercedes lehnte den Vorschlag ab. Dudley sagte zu Russell: „Wir standen über fünf Sekunden, George, also warten wir auf das Update der Rennleitung.“

Russell blieb unüberzeugt und fragte: „Und habe ich meine Strafe verbüßt oder nicht?“

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Sportkommissare vertreten eine andere Auffassung

Die Sportkommissare akzeptierten die Auslegung von Mercedes nicht. Laut RaceFans überstimmte Mercedes Russell, als dieser das Team drängte, die Strafe ordnungsgemäß zu verbüßen, eine Entscheidung, die letztendlich zu einer härteren Sanktion führte und ihn eine Punkteplatzierung kostete.

Der Fall unterstrich, welche erheblichen Konsequenzen kleine Verfahrensfehler in Monaco haben können, wo die Streckenposition oft wertvoller ist als die reine Geschwindigkeit.

Obwohl die Formel-1-Regeln es Fahrern erlauben, während Safety-Car-Phasen an die Box zu fahren, müssen Strafen dennoch gemäß dem vorgeschriebenen Verfahren verbüßt werden. Im Fall von Russell urteilten die Sportkommissare, dass Mercedes dies versäumt hatte.

Anders als bei einem ähnlichen Vorfall mit Yuki Tsunoda beim letztjährigen Großen Preis von Brasilien, wo die Sportkommissare eine detaillierte Erklärung abgaben, wurde keine spezifische Begründung für die härtere Sanktion gegen Russell veröffentlicht. Dieser Mangel an Details ließ Mercedes wenig öffentliche Klarheit darüber, warum ihre Auslegung der Situation abgelehnt wurde.

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Für Russell war die Frustration offensichtlich: Die richtige Entscheidung wäre vom Cockpit aus möglich gewesen, aber Mercedes entschied sich dagegen.

Quellen: www.racefans.net

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