Lamine Yamal, David Alaba

Spanien gegen Österreich Prognose: WM 2026 Vorschau, Aufstellungen & Prognose

Spanien trifft im WM-Achtelfinale auf Österreich, ist trotz Favoritenrolle wegen vergangener K.o.-Probleme und Turnierüberraschungen gewarnt.

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Die FIFA WM-Runde der letzten 32 liefert weiterhin faszinierende Begegnungen, und am Donnerstag, den 2. Juli 2026, treffen die amtierenden Europameister Spanien im Los Angeles Stadium auf Österreich. Während Spanien als klarer Favorit und Kontinentalmeister antritt, lässt ihre jüngste WM-K.o.-Runden-Historie vermuten, dass diese Partie weniger eindeutig sein könnte, als es den Anschein hat, insbesondere da andere Turnierfavoriten bereits ausgeschieden sind.

Spanien führte die Gruppe H mit einer souveränen Leistung an und sicherte sich damit den Platz im Achtelfinale. Ihre Gruppenphase umfasste einen entscheidenden 1:0-Sieg gegen Uruguay, erzielt von Álex Baena, einen dominanten 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien und ein torloses Unentschieden gegen Kap Verde. Diese starke Defensivleistung führte dazu, dass die Mannschaft von Luis de la Fuente in ihren letzten vier WM-Spielen ohne Gegentor blieb, was ihrer längsten Serie im Wettbewerb entspricht.

Spaniens starke Serie trifft auf K.o.-Runden-Nervosität

Trotz ihrer aktuellen Form trägt Spanien die Last einer erheblichen Durststrecke in der WM-K.o.-Phase. Die Weltmeister von 2010 haben seit ihrem 1:0-Finalsieg gegen die Niederlande in Johannesburg vor 16 Jahren kein K.o.-Spiel mehr bei dem Turnier gewonnen. Zuletzt schieden sie in ihren letzten beiden WM-K.o.-Duellen im Elfmeterschießen aus: 2018 im Achtelfinale gegen Russland und 2022 in derselben Phase gegen Marokko.

Der Opta-Supercomputer zeichnet jedoch ein zuversichtliches Bild für die spanische Mannschaft:

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  • Spanien Siegwahrscheinlichkeit: 70,6%
  • Österreich Siegwahrscheinlichkeit: 12,2%
  • Unentschieden Wahrscheinlichkeit: 17,3%

Insgesamt räumt der Supercomputer Spanien eine 79,2%ige Chance ein, ins Achtelfinale einzuziehen, verglichen mit 20,8% für Österreich. Historisch gesehen hatte Spanien in den K.o.-Runden gegen europäische Gegner Schwierigkeiten, das Tor zu treffen, und erzielte in den letzten sieben solcher Begegnungen nur ein einziges Tor (ein 1:1-Unentschieden gegen Russland im Jahr 2018). Dennoch haben sie eine starke Defensivbilanz beibehalten und in drei ihrer letzten vier WM-K.o.-Spiele gegen europäische Nationen kein Gegentor kassiert.

Österreichs lang ersehnte Rückkehr auf die große Bühne

Für Österreich markiert dieses Spiel einen bedeutsamen Anlass und beendet eine 72-jährige Wartezeit auf eine Teilnahme an der WM-K.o.-Phase. Ihr letzter Auftritt war 1954, wo sie nach einer 1:6-Niederlage gegen Westdeutschland im Halbfinale letztendlich Dritter wurden. Bei diesem Turnier besiegten sie auch die Schweiz mit 7:5 in Lausanne, ein Spiel, das bis heute das torreichste in der Geschichte der Herren-Weltmeisterschaften ist.

Unter Trainer Ralf Rangnick wird Österreich hoffen, einen Teil dieses historischen K.o.-Erfolgs zu wiederholen. In ihren fünf vorherigen WM-K.o.-Spielen gegen europäische Gegner (ohne Spiele um Platz drei) hat Österreich eine positive Bilanz: drei Siege (gegen Frankreich und Ungarn 1934, gegen die Schweiz 1954) und zwei Niederlagen (gegen Italien 1934, gegen Westdeutschland 1954). Sie stehen jedoch vor einer Herausforderung in ihrer Defensivbilanz, da sie in ihren letzten 12 WM-Spielen kein Gegentor halten konnten, eine Serie, die bis zu einem 2:0-Sieg über Algerien im Jahr 1982 zurückreicht.

Die jüngste Geschichte zwischen diesen beiden Nationen spricht stark für Spanien. Spanien ist in den letzten fünf Spielen gegen Österreich ungeschlagen (4 Siege, 1 Unentschieden) und gewann die letzten beiden Begegnungen mit vier Toren Unterschied, darunter ein dominanter 5:1-Sieg in Wien im Jahr 2009, ein Spiel, in dem ein junger David Alaba einen 25-minütigen Kurzeinsatz für Österreich hatte. Das letzte Mal, dass Österreich Spanien in einem WM-Spiel besiegte, war ein 2:1-Sieg im Jahr 1978.

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Da Überraschungen diese WM-Runde der letzten 32 bereits prägen – Paraguay eliminierte Deutschland und Marokko schaltete die Niederlande aus – wird Spanien sich sehr bewusst sein, dass ihr Weg ins Viertelfinale trotz des statistischen Vorteils alles andere als garantiert ist.

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