Kylian Mbappé

„Kein Platz in der Gesellschaft“: Real Madrid unterstützt Mbappé nach rassistischem Angriff

Real Madrid hat Kylian Mbappé nach rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen einer paraguayischen Senatorin öffentlich verteidigt und verurteilt Hass.

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Real Madrid steht hinter Mbappé

Real Madrid hat Kylian Mbappé öffentlich und entschieden verteidigt, nachdem der französische Stürmer von der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen ausgesetzt war.

Laut einem AS-Bericht zur Stellungnahme des Vereins wies der spanische Klub die Kommentare zurück und stellte klar, dass Mbappé ihre volle Unterstützung genießt.

„Real Madrid C. F. möchte seine schärfste Ablehnung der bedauerlichen rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla gegen unseren Spieler Kylian Mbappé zum Ausdruck bringen“, erklärte der Verein.

Die Stellungnahme markiert eine weitere klare Intervention von Real Madrid zur Verteidigung eines ihrer Spieler, nachdem der Klub sich über Jahre hinweg wiederholt gegen Rassismus im Fußball ausgesprochen hat.

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Verein verurteilt hasserfülltes Verhalten

Die Botschaft von Real Madrid ging über die Verteidigung Mbappés als Einzelperson hinaus.

Laut Managing Madrids Wiedergabe der Vereinsmitteilung bezeichnete der Klub die Äußerungen als inakzeptabel für eine politische Vertreterin und lobte Mbappé als Vorbild für Millionen von Menschen weltweit.

Der Verein fügte hinzu: „Solche Verhaltensweisen, die zu Hass anstiften, sollten keinen Platz in der Gesellschaft haben.“

Real Madrid betonte zudem, dass Fußball und Sport Plattformen für Gleichheit und Solidarität sein sollten, nicht aber Vehikel für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Gewalt.

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Ein größeres Problem als nur Fußball

Der Fall hat sich schnell über einen normalen WM-Streit hinausentwickelt.

Mbappé ist zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im Weltfußball geworden, und Kommentare, die sich gegen ihn richten, erregen globale Aufmerksamkeit. Für Real Madrid ging es bei der Reaktion daher nicht nur darum, ihren Spieler zu schützen, sondern auch darum, eine klare Grenze gegen diskriminierende Sprache von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu ziehen.

Auch der Zeitpunkt ist bedeutsam. Frankreich nimmt noch an der Weltmeisterschaft teil, und Mbappé ist weiterhin zentral für ihre Hoffnungen, weit im Turnier zu kommen.

Die Botschaft von Real Madrid war einfach: Kritik an einem Spieler gehört zum Fußball, rassistische und fremdenfeindliche Angriffe jedoch nicht.

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