Der französische Mittelfeldspieler Rayan Cherki gab eine schonungslos ehrliche Einschätzung ab, nachdem Spanien die Hoffnungen der Équipe Tricolore auf das Erreichen des WM-Finales 2026 zunichtegemacht hatte.
Frankreich unterlag am Dienstag, den 14. Juli, im Dallas Stadium in Arlington, Texas, mit 0:2, nachdem es sich schwergetan hatte, sein Spiel gegen eine souveräne spanische Mannschaft aufzuzwingen.
Laut dem offiziellen Spielbericht der FIFA eröffnete Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Elfmeter den Torreigen, bevor Pedro Porro kurz vor der Stundenmarke Spaniens Führung verdoppelte.
Das Ergebnis verhinderte, dass Frankreich ein drittes WM-Finale in Folge erreichte. Die Mannschaft von Didier Deschamps wird stattdessen am Samstag, den 18. Juli, im Spiel um Platz drei antreten.
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Cherki weigert sich, Ausreden zu suchen
Cherki machte deutlich, dass er nicht glaubte, dass der Schiedsrichter oder Frankreichs Gegner hauptsächlich für die Niederlage verantwortlich waren.
„Wir haben gegen uns selbst verloren. Wir haben nicht gegen den Schiedsrichter verloren und wir haben nicht gegen Spanien verloren“, sagte Cherki, wie von Le Parisien zitiert.
Der offensive Mittelfeldspieler sagte, Frankreich sei technisch, taktisch und in den Einzelduellen auf dem gesamten Spielfeld geschlagen worden.
Er gab auch zu, dass Spanien an diesem Tag die überlegene Mannschaft gewesen sei, obwohl er an seiner Überzeugung festhielt, dass Frankreich genug Qualität besessen hätte, um das Spiel zu gewinnen.
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Cherki räumte ein, dass Spanien in jedem Bereich besser gespielt hatte und deutete an, dass sie im Halbfinale größere Entschlossenheit gezeigt hatten.
Frankreich hingegen gelang es nicht, mit der gewohnten Flüssigkeit zu spielen und ließ den Gegner über weite Strecken das Tempo diktieren.
Frankreichs Schwierigkeiten im Mittelfeld
Spaniens Mittelfeld war entscheidend für ihren Sieg, wobei Rodri und Fabián Ruiz der Mannschaft von Luis de la Fuente halfen, den Ballbesitz zu kontrollieren und Frankreichs Offensivspieler einzuschränken.
Bixente Lizarazu, der 1998 mit Frankreich die Weltmeisterschaft gewann, kritisierte insbesondere den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften in den zentralen Bereichen.
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„Wir wurden im Mittelfeld zerquetscht“, sagte Lizarazu, wie von L’Équipe zitiert.
Frankreich tat sich schwer, Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise konstant mit Bällen zu versorgen, während Spanien immer wieder in der Lage war, durch das französische Mittelfeld zu spielen.
Cherki deutete an, dass das Problem nicht nur Spaniens Druck war. Frankreich hatte gelegentlich Zeit, Angriffe aufzubauen, versäumte es aber, den Ball mit ausreichender Gelassenheit oder Zielstrebigkeit zu nutzen.
Emotionen werden teuer
Cherki hinterfragte auch, ob Frankreich mit der Situation richtig umgegangen war.
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Der Mittelfeldspieler deutete an, dass ein scheinbar einfacher Weg durch Teile des Turniers ein Gefühl gefördert haben könnte, dass Frankreich in der Lage sei, jeden Gegner zu besiegen.
Dieses Selbstvertrauen verschwand, als sie auf eine spanische Mannschaft trafen, die sowohl den Ball als auch den Rhythmus des Spiels kontrollieren konnte.
Cherki sagte, Frankreich habe es versäumt, seine Emotionen zu kontrollieren und habe nicht den Fußball gezeigt, der sie ins Halbfinale gebracht hatte.
Obwohl Spanien den Sieg verdient hatte, war sein Urteil klar: Frankreichs größtes Versagen war die Unfähigkeit, auf dem eigenen Niveau zu spielen, als der Druck am größten war.
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