Anders Antonsen feierte ein überzeugendes Comeback im Wettkampf, indem er seinen französischen Rivalen Toma Junior Popov in der ersten Runde der Japan Open besiegte.
Der dänische Weltranglistendritte benötigte am Mittwoch im Tokyo Metropolitan Gymnasium 45 Minuten, um einen 21-17, 21-13-Sieg zu sichern.
Es war Antonsens erster Turnierauftritt, seit er Ende Mai im Viertelfinale der Singapore Open gegen Alex Lanier verloren hatte. Seine Leistung deutete darauf hin, dass die längere Pause seine Form kaum beeinträchtigt hatte.
Laut Flashscores Bericht von den Japan Open baute Antonsen mit diesem Sieg seine bemerkenswerte Ungeschlagenheit gegen Popov auf 13 Matches aus.
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Antonsen kontrolliert die erste Herausforderung
Popov leistete im ersten Satz Widerstand, doch Antonsen blieb in den wichtigen Schlussphasen gelassen.
Der Däne verwandelte einen knappen Vorsprung in einen 21-17-Erfolg, bevor er im zweiten Satz die Kontrolle übernahm. Er ließ Popov nur 13 Punkte zu und beendete das Match, ohne in einen Entscheidungssatz gezwungen zu werden.
Das Ergebnis war besonders ermutigend angesichts der Stärke des Gegners. Die am 7. Juli veröffentlichten BWF-Ranglisten führten Antonsen auf Platz drei der Welt und Popov auf Platz 16.
Obwohl sie sich regelmäßig bei führenden internationalen Turnieren treffen, konnte Popov den dänischen Spieler noch nie besiegen.
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Zu ihren früheren Begegnungen gehört Antonsens Sieg in zwei Sätzen im Finale der Europameisterschaft 2024, wo er seinen zweiten kontinentalen Einzeltitel gewann.
Comeback nach erfolgreicher erster Saisonhälfte
Antonsen startete nach einer starken ersten Hälfte des Jahres 2026 bei den Japan Open.
Er gewann im Mai die Thailand Open, nachdem er Thailands Kunlavut Vitidsarn in einem 97-minütigen Finale besiegt hatte. Der Sieg war sein erster Turniertitel der Saison und gelang ihm, nachdem er sich von einem deutlichen Verlust des ersten Satzes erholt hatte.
Anschließend erreichte er das Viertelfinale der Singapore Open, wo Lanier ihn nach Rückstand mit 14-21, 21-16, 21-16 besiegte.
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Antonsen hielt sich anschließend etwa sechs Wochen von Turnierwettkämpfen fern, bevor er in Tokio zurückkehrte.
Die Pause gab ihm Zeit, sich auf eine anspruchsvolle Periode vorzubereiten, die die Japan Open und die Einzel-Weltmeisterschaften im August in Neu-Delhi umfasst. Badminton Dänemark hat Antonsen und Rasmus Gemke bereits für den Herren-Einzelwettbewerb bei den Weltmeisterschaften nominiert.
Dänischer Gegner weiterhin möglich
Antonsen trifft in der zweiten Runde entweder auf seinen Landsmann Rasmus Gemke oder auf Moh. Zaki Ubaidillah aus Indonesien.
Ihr Erstrundenmatch war noch nicht beendet, als Antonsen seinen Platz im Achtelfinale sicherte.
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Ein Sieg für Gemke würde zu einem rein dänischen Duell führen und dem Land einen Spieler im Viertelfinale garantieren. Ubaidillah hingegen stellt eine weniger bekannte Herausforderung für Antonsen dar und ist in den internationalen Ranglisten schnell aufgestiegen.
Die offizielle BWF-Turnierseite bestätigt, dass das Super-750-Event vom 14. bis 19. Juli stattfindet und ein Gesamtpreisgeld von 950.000 US-Dollar bietet.
Antonsen hat bei den Japan Open bereits gute Leistungen gezeigt und erreichte 2022 das Halbfinale.
Sein unmittelbares Ziel wird es sein, auf einer kontrollierten Eröffnungsleistung aufzubauen. Nach sechs Wochen ohne Wettkampf-Badminton war ein Sieg in zwei Sätzen über einen Top-20-Gegner ein ideales Comeback.
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