Verstappen reist vom 4. bis 6. September als Sechster der Fahrerwertung mit 112 Punkten nach Monza, 130 Punkte hinter Kimi Antonelli und hinter beiden Ferraris, beiden Mercedes-Fahrern und Lando Norris. Sein Wochenende in Zandvoort endete in der ersten Runde, als er in seinem Heimrennen ausschied.
Vor diesem Hintergrund argumentiert der frühere Red-Bull-Pilot Christijan Albers, dass die italienische Strecke Red Bull nach wie vor etwas Konkretes bietet, womit sich arbeiten lässt.
Der RB22 war am stärksten mit wenig Luftwiderstand und auf langen Geraden und am schwächsten in anhaltenden mittelschnellen und schnellen Kurven. Monza belohnt Ersteres und stellt Letzteres nur selten auf die Probe.
„Sie sind gut mit wenig Luftwiderstand, deshalb können sie dort konkurrenzfähig sein“, sagte Albers gegenüber grandprix.com.
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„Ich denke, das könnte die Überraschung der Saison werden.“
Hilfreich ist dabei die Ausgangslage an der Spitze des Feldes. Antonelli wird voraussichtlich in Monza eine Startplatzstrafe hinnehmen müssen, wodurch ein Hindernis auf Verstappens Weg wegfällt, das auf einer Ferrari- oder McLaren-Strecke nicht wegfallen würde.
Nach Italien sieht Albers die Tür zufallen
Der Optimismus endet dort. Albers rechnet nicht damit, dass die Verschnaufpause über Monza hinaus anhält.
„Danach ist es vorbei“, sagte er.
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Er erwartet, dass sich der Titelkampf zu einem direkten Zweikampf zwischen Antonelli und Norris entwickelt, dessen aufeinanderfolgende Siege in Ungarn und den Niederlanden Antonellis Vorsprung auf 83 Punkte verkürzt und der Saison ein neues Gesicht gegeben haben.
„Der Zug rollt jetzt, und er ist nicht mehr aufzuhalten“, sagte Albers über Norris.
Marko: „Ich würde ganz sicher nicht darauf wetten wollen“
Aus Verstappens eigenem Lager kommt nicht mehr Trost. Helmut Marko, der langjährige Red-Bull-Berater, der das Team vor der Saison 2026 verlassen hat und nun als Botschafter für den Red Bull Ring arbeitet, äußert sich offen skeptisch zu einer Wiederholung von Verstappens Aufholjagd 2025.
„Die Konkurrenz von McLaren und Ferrari ist einfach zu groß und das Auto ist zudem zu instabil. Ich würde ganz sicher nicht darauf wetten wollen“, sagte Marko gegenüber gptoday.net.
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„Sie sind nicht konstant schnell. Außerdem scheint es zwischen Max und seinen Ingenieuren nicht ganz reibungslos zu laufen.“
Seine Sichtweise stützt sich auf den Kontrast zum Vorjahr, als Verstappen in der zweiten Saisonhälfte einen Rückstand von 100 Punkten aufholte und dem Titel am Ende zwei Punkte fehlten. Diesmal sieht Marko zwei Teams davonziehen und nicht ein einzelnes zurückfallen.
Der Große Preis von Italien findet von Freitag, dem 4., bis Sonntag, dem 6. September statt, wobei Antonellis erwartete Startplatzstrafe noch bestätigt werden muss.
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