Real Madrid hat Mark Bellingham mitgeteilt, dass sein Sohn unter keinen Umständen verkauft wird. Das geht aus einem spanischen Bericht hervor, der seit Mittwoch in den Kreisen der La Liga die Runde macht.
Der spanische Journalist Pepe Alvarez berichtet, Bellingham senior habe sich am Ende der vergangenen Saison mit der Vereinsführung getroffen, um einen möglichen Abschied zur Sprache zu bringen. Grund seien laut Bericht sportliche Meinungsverschiedenheiten mit ranghöheren Verantwortlichen in der sportlichen Hierarchie gewesen. Die Antwort der Führungsetage sei laut Alvarez klar ausgefallen: Ihr englischer Nationalspieler ist unverkäuflich.
Weder Real Madrid noch Bellingham oder seine Berater haben bislang etwas zu dem Treffen bestätigt. Die Quellenlage stützt sich auf einen einzigen spanischen Reporter. Die Behauptung ist als Gerücht einzuordnen.
Sieben Tore für England, ein neuer Rekord
Bellingham hatte gerade einen Sommer hinter sich gebracht, der ihn zum treffsichersten englischen Spieler bei einem großen Turnier machte. Sieben Tore bei der WM 2026: eines gegen Kroatien, eines gegen Panama, jeweils Doppelpacks gegen Mexiko im Achtelfinale und gegen Norwegen im Viertelfinale sowie in der Nachspielzeit der siebte Treffer beim 6:4-Sieg gegen Frankreich im Spiel um Bronze am 18. Juli.
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England verlor das Halbfinale in Atlanta mit 1:2 gegen Argentinien. Seine Reaktion am Tag danach galt der Mannschaft, nicht ihm selbst.
„Ich glaube, das Überragende ist für mich der Stolz.“
„Ich komme zurück, wir kommen zurück, und wir werden alles geben, um es für uns nach Hause zu holen.“
Sechs Tore in 28 LaLiga-Spielen
Die Turnier-Zahlen stehen in scharfem Kontrast zu seiner Ausbeute im Verein. Bellingham beendete die Saison 2025/26 mit sechs Toren und vier Vorlagen in 28 LaLiga-Einsätzen, eine bescheidene Bilanz gemessen an seinen eigenen Maßstäben und weit entfernt von der Debütsaison mit 19 Toren, die ihn erstmals zum europäischen Superstar machte.
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Der Bericht von Goal zu Alvarez‘ Meldung nennt anhaltendes Interesse aus der Premier League von Chelsea, Manchester City und Liverpool, auch wenn keiner der drei Klubs einen Vorstoß öffentlich bestätigt hat. Real Madrids Haltung sei laut Alvarez ebenso klar gewesen: Kein Angebot werde in Erwägung gezogen.
Mourinho erbt die Situation
Die Botschaft ist bedeutsam, weil Real Madrid für einen neuen Zyklus bereits umgebaut hat. José Mourinho wurde am 11. Juni als Cheftrainer vorgestellt, mit einem Dreijahresvertrag bis Juni 2029, und startete am 10. Juli in die Saisonvorbereitung mit einer Mannschaft, die die Vereinsführung um Bellingham herum aufgebaut sieht.
Das von Alvarez berichtete Treffen soll bereits vor Mourinhos Amtsantritt stattgefunden haben, noch unter dem vorherigen Trainerstab. Bellingham wird nach seiner Pause im Anschluss an das Turnier in Valdebebas zurückerwartet.
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