Djokovic asked Messi one special question the day before the World Cup final: His answer left the entire room silent

Djokovic stellte Messi einen Tag vor dem WM-Finale eine besondere Frage: Seine Antwort ließ den ganzen Saal verstummen

Kurz vor dem größten Spiel des Jahres sprach Lionel Messi offen über ein Thema, das selbst die größten Stars beschäftigt.

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„Ich habe mir nie allzu viele Gedanken über Druck gemacht. Für mich war er immer etwas ganz Natürliches: auf den Platz zu gehen, Spaß zu haben und mich mit anderen zu messen.“

Das sagte Lionel Messi am Tag vor dem WM-Finale bei einer Veranstaltung im Javits Center in New York, als er auf eine Frage von Novak Djokovic antwortete.

Djokovic wollte es genau wissen: „Wie hast du gelernt, den Druck auszublenden und deinem eigenen Spielstil treu zu bleiben?“

Messi ging in seiner Antwort noch einen Schritt weiter.

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„Wir sind äußerst ehrgeizig und wollen natürlich immer gewinnen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass es Sport ist, dass der Gegner ebenfalls mitspielt und dass man nicht immer siegen kann. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass man viel häufiger verliert, als man gewinnt. Diese Erkenntnis hat mir geholfen, sowohl als Mensch als auch als Spieler zu wachsen.“

„Druck ist ein Privileg“, sagte Djokovic einst

Der Unterschied zur Sichtweise seines Gesprächspartners könnte kaum größer sein. Djokovic hat Druck im Laufe seiner Karriere stets aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet.

„Druck ist ein Privileg, mein Freund“, sagte er 2021 in Tokio.

„Ohne Druck gibt es keinen Profisport.“ Während Messi erklärt, dass er sich damit nie besonders intensiv beschäftigt habe, sieht Djokovic den Druck als Beleg dafür, dass man sich auf der ganz großen Bühne befindet.

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Beide Haltungen beruhen auf derselben Grundlage: Jahrzehnte an der Spitze ihrer jeweiligen Sportarten. Mental gehen die beiden Ausnahmesportler jedoch völlig unterschiedlich damit um.

Messis Antwort war eher von Akzeptanz als von Konfrontation geprägt. Selbst für einen Spieler mit seiner außergewöhnlichen Erfolgsbilanz gehören Niederlagen demnach häufiger zum Sport als Siege.

Djokovic hingegen hat den äußeren Druck über die Jahre als etwas betrachtet, das kontrolliert und gesteuert werden muss, statt es möglichst kleinzureden.

Die Gesprächsrunde im Javits Center gehörte zu den größten Sportveranstaltungen des Sommers.

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Messi, Djokovic, Tom Brady und Kevin Durant saßen gemeinsam auf der Bühne. Auch Kevin Hart, Travis Scott, Rio Ferdinand, Rodri und Argentiniens Torhüter Emiliano Martínez waren mit dabei.

Ein von Durant aufgenommenes Selfie der prominenten Runde entwickelte sich zu einem der meistgeteilten Sportbilder des Sommers.

Djokovic hatte Argentinien öffentlich unterstützt

Djokovics Frage kam nicht von ungefähr. Der Serbe hatte Argentinien als seinen Favoriten für das Finale genannt und gegenüber Journalisten erklärt, dass er „Messi und Argentinien die Daumen drücke“.

Das Endspiel fand bereits am folgenden Nachmittag statt. Spanien gewann im MetLife Stadium nach Verlängerung mit 1:0. Der eingewechselte Ferran Torres erzielte in der 106. Minute den entscheidenden Treffer.

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Martínez parierte zehn Schüsse und stellte damit den höchsten Wert in einem WM-Finale seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1966 auf. Die Niederlage konnte er dennoch nicht verhindern, nachdem Enzo Fernández in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte vom Platz gestellt worden war.

Messi durfte den Pokal am Ende nicht in die Höhe stemmen. Seine Worte an Djokovic, wonach man häufiger verliert als gewinnt, wurden nur einen Tag später auf besonders bittere Weise auf die Probe gestellt.

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