Max Verstappen hat nicht geantwortet.
Der vierfache Weltmeister sitzt Berichten zufolge auf einem Red-Bull-Angebot über rund 80 Millionen Dollar pro Jahr bis 2029. Die Konditionen wurden seinem Management vor mehreren Wochen zugestellt und sind bis heute unbeantwortet.
Die Bedingung steht in einer einzigen Zeile: Er muss auf die leistungsabhängige Ausstiegsklausel verzichten, die Anfang dieses Monats aktiv geworden ist.
Diese Klausel wurde ausgelöst, weil Verstappen die erste Saisonhälfte außerhalb der Top zwei der Weltmeisterschaft beendet hat.
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Laut Motorsport Week liegt er auf Rang sechs der Fahrerwertung, mehr als 100 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli, und die Sommerpause hat seine Position als Auslöser zementiert. Er hat bis Oktober Zeit, die Ausstiegsoption zu ziehen und sich für 2027 auf dem Markt zu positionieren.
Die Bedingung, nicht das Geld
Die Höhe des Angebots ist nicht wirklich die eigentliche Geschichte. Red Bull zahlt Verstappen bereits ein Grundgehalt von rund 65 Millionen Euro pro Jahr, sodass eine Anhebung auf etwa 80 Millionen Dollar keine Größenordnung ist, die die Zukunft eines Fahrers im Alleingang entscheidet.
Entscheidend ist, dass Red Bull ihn ohne Hintertür festgezurrt haben will, egal was mit dem Auto passiert.
Weder das Team noch der Fahrer haben sich öffentlich zu dem Bericht geäußert, der am 28. Juli in der deutschen BILD-Zeitung auftauchte.
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Vermeulen: Max will seinen Vertrag bis 2028 erfüllen
Verstappens Manager Raymond Vermeulen sagte GPFans vor zwei Wochen:
„Es wird viel darüber geschrieben. Aber die Wahrheit ist: Max will seine Zeit bei Red Bull zu Ende bringen. Er hat einen Vertrag bis 2028 und möchte ihn erfüllen.“
Zur Ausstiegsklausel selbst ergänzte Vermeulen:
„Die Tatsache, dass es diese Klausel gibt, bedeutet nicht, dass wir sie ziehen werden. Wir hätten sie auch in den vergangenen Jahren ziehen können, und das haben wir nicht getan.“
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Mercedes setzt auf Russell und Antonelli
Toto Wolff hat Mercedes öffentlich auf George Russell und Kimi Antonelli für 2027 festgelegt, wie im selben Yahoo/Athlon-Bericht vermerkt.
Auch bei McLaren steht das Fahrerduo weitgehend fest. Verstappens langjähriger Renningenieur Gianpiero Lambiase ist laut GPFans bereits zu McLaren gewechselt.
Verstappen selbst hat sich kaum geäußert und sagte Motorsport Week:
„Dieses Team ist für mich wie eine zweite Familie. Ich versuche gerade nur, unser Auto ein bisschen besser zu verstehen und wieder in die Erfolgsspur zu finden.“
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Die Papiere sind noch nicht unterschrieben. Oktober ist die Deadline.
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