Die FIFA hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, nachdem sie Folarin Baloguns Rotsperre ausgesetzt hat, wodurch der US-Nationalspieler für das WM-Achtelfinalspiel gegen Belgien zur Verfügung steht. Laut GiveMeSport hat die beispiellose Entscheidung Empörung im gesamten europäischen Fußball ausgelöst, wobei die UEFA, Belgien und mehrere hochrangige Persönlichkeiten die FIFA-Entscheidung verurteilen.
Balogun wurde ursprünglich während des Sechzehntelfinalsiegs der USA gegen Bosnien und Herzegowina nach einem Foul an Tarik Muharemovic des Feldes verwiesen. GiveMeSport berichtete, dass Schiedsrichter Raphael Claus das Spiel zunächst weiterlaufen ließ, der VAR jedoch eingriff und eine Überprüfung am Spielfeldrand empfahl. Nachdem Claus die Wiederholung auf dem Monitor am Spielfeldrand gesehen hatte, stufte er den Vorfall als direkte Rote Karte ein.
FIFAs beispiellose Entscheidung
Wie von GiveMeSport detailliert beschrieben, berief sich die FIFA später auf Artikel 27 ihres Disziplinarreglements, um die Vollstreckung von Baloguns automatischer Ein-Spiel-Sperre für eine Bewährungszeit von einem Jahr auszusetzen. Die Entscheidung bedeutet, dass der Stürmer aus Monaco sofort gegen Belgien antreten kann, obwohl er nur wenige Tage zuvor eine direkte Rote Karte erhalten hatte.
Die FIFA erklärte ihre Entscheidung in einer offiziellen Stellungnahme:
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„Die Vollstreckung der Spielsperre wird für eine Bewährungszeit von einem Jahr ausgesetzt. Sollte Folarin Balogun während der Bewährungszeit eine weitere Übertretung ähnlicher Art und Schwere begehen, wird die Sperre widerrufen und die Sanktion vollstreckt, unbeschadet etwaiger zusätzlicher Sanktionen, die für die neue Übertretung verhängt werden.“
GiveMeSport merkte an, dass dieser Schritt höchst ungewöhnlich ist, da automatische Sperren nach Roten Karten bei FIFA-Wettbewerben traditionell als zwingend angesehen wurden.
UEFA startet außergewöhnlichen Angriff
Laut GiveMeSport reagierte die UEFA mit einer ihrer schärfsten öffentlichen Kritiken an der FIFA in den letzten Jahren und warf dem Weltfußballverband vor, die Integrität der Weltmeisterschaft zu untergraben.
Der europäische Dachverband erklärte:
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„Die gestrige Entscheidung, die Vollstreckung der automatischen Ein-Spiel-Sperre nach der Roten Karte gegen den Spieler Folarin Balogun für eine Bewährungszeit von einem Jahr auszusetzen, hat eine rote Linie überschritten.“
Wie von GiveMeSport berichtet, argumentierte die UEFA, dass die Gewissheit disziplinarischer Vorschriften ein Grundprinzip des Fußballs sei und betonte, dass die automatische Sperre für eine direkte Rote Karte niemals als Ermessenssanktion behandelt werden dürfe.
Die Erklärung warnte auch davor, dass die FIFA-Entscheidung einen beispiellosen Präzedenzfall mitten in einem laufenden Turnier schafft, in dem andere Spieler bereits Ein-Spiel-Sperren für vergleichbare Vergehen verbüßt haben. Die UEFA fügte hinzu, dass die Entscheidung die Integrität und Glaubwürdigkeit der Weltmeisterschaft zu beschädigen droht.
Rooney und Belgien schließen sich der Kritik an
Die Gegenreaktion hat sich weit über die UEFA hinaus ausgeweitet. GiveMeSport berichtete, dass Belgien von der FIFA-Entscheidung „fassungslos“ war, wobei die Roten Teufel sich nun darauf vorbereiten, im Achtelfinale auf eine verstärkte US-Mannschaft zu treffen.
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Der ehemalige englische Kapitän Wayne Rooney verurteilte die Entscheidung ebenfalls und erklärte gegenüber GiveMeSport, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino sich „schämen sollte“, weil er Balogun erlaubt hat, seine Sperre nicht abzusitzen.
Da Balogun bei diesem Turnier bereits drei Tore und eine Vorlage erzielt hat, stellt seine Verfügbarkeit eine große Stärkung für die Vereinigten Staaten dar. GiveMeSport berichtet jedoch, dass die kontroverse Intervention der FIFA bereits zu einem der bestimmenden Gesprächsthemen der Weltmeisterschaft 2026 geworden ist, wobei weiterhin Fragen zur Konsistenz und Integrität des Disziplinarverfahrens des Turniers gestellt werden.
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