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Kann Honda Aston Martin vor Miami noch retten?

Honda arbeitet in Sakura an einer schnellen Lösung

Laut Sam Halls Bericht bei Crash sagte Hondas Trackside-Generalmanager und Chefingenieur Shintaro Orihara, dass Mitarbeiter von Aston Martin und Honda Racing Corporation seit dem Japan-Grand-Prix gemeinsam im HRC-Forschungszentrum in Sakura an Gegenmaßnahmen arbeiten. Orihara erklärte: „We have been working against the clock to enhance our countermeasures.“

Das unterstreicht, wie ernst Honda die Lage einschätzt. Die Vibrationen rund um das neue Antriebspaket haben nicht nur die Performance gebremst, sondern auch die Zuverlässigkeit belastet. Dazu kommt, dass sowohl Fernando Alonso als auch Lance Stroll durch die Probleme im Cockpit beeinträchtigt worden sein sollen.

Nicht nur der Motor ist das Problem

Laut diesem weiteren Crash-Bericht von Lewis Larkam, der sich auf BBC Sport beruft soll in Suzuka mehr als die Hälfte des Rückstands von Aston Martin auf das Chassis zurückzuführen gewesen sein, nicht allein auf die Honda-Antriebseinheit. Genau das macht die Lage für das Team kompliziert.

Aston Martin war mit deutlich höheren Erwartungen in die Saison gegangen. Die neue Werksverbindung mit Honda und der Einfluss von Adrian Newey sollten den nächsten Schritt bringen. Stattdessen fährt das Team derzeit am Ende des Feldes. In der Konstrukteurswertung 2026 auf Formula1.com wird Aston Martin nach drei Rennwochenenden punktlos auf Rang elf geführt, direkt hinter Cadillac.

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Miami wird zum ersten echten Belastungstest

Laut der offiziellen Mitteilung der Formel 1 zur April-Planänderung fanden die geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April nicht statt. Dadurch entstand zwischen Suzuka und Miami ein ungewöhnlich langes Entwicklungsfenster, das Teams in diesem Ausmaß während der Saison kaum bekommen.

Für Aston Martin und Honda ist Miami deshalb mehr als nur das nächste Rennen. Es ist der erste Moment, in dem sichtbar wird, ob die Maßnahmen überhaupt Wirkung zeigen. In einem weiteren Crash-Bericht von Sam Hall und Adam Cooper wird Alonso mit der Einschätzung wiedergegeben, dass die Erholung des Teams noch Monate dauern könnte.

Ein großer Sprung in Miami würde die Probleme also nicht automatisch beenden. Er würde aber zeigen, dass Aston Martin und Honda zumindest eine Richtung gefunden haben.

Quellen: Crash.net, Formula1.com.

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